Theoretisches Konzept muss nun auf Praxistauglichkeit geprüft werden
Gesundheit
Das am heutigen Tage vom Hessischen Sozialminister vorgelegte "Konzept für den Erhalt öffentlicher Klinikträgerschaften in Hessen" kommentiert der Präsident des Hessischen Landkreistages, Landrat Robert Fischbach (Landkreis Marburg-Biedenkopf), wie folgt: "Für das Engagement des Landes, in einer Studie die Möglichkeiten der Stärkung kommunaler Kliniken durch Schaffung einer Verbundlösung zu untersuchen, bedanken wir uns. Gleichwohl sind wir mit dem jetzt vorgelegten Papier nicht am Ende eines Diskussions- und Entscheidungsprozesses angekommen, sondern stehen erst an dessen Anfang. Der Hessische Landkreistag wird nun in einem ersten Schritt zusammen mit den Klinikträgern und Kliniken das erarbeitete theoretische Konzept auf dessen Praxistauglichkeit prüfen. Dies wird dann die Grundlage für die Bewertung der Umsetzbarkeit und der möglichen weiteren Schritte sein."
Präsident Fischbach erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass insgesamt 14 und damit zwei Drittel der 21 hessischen Landkreise unmittelbar Träger eigener Kreiskliniken sind. Er erneuert die Forderung an die Landesregierung, sich über die Erstellung der Studie hinaus auf Bundes- und Landesebene mit Kraft für die Verbesserung der finanziellen Situation der kommunalen Häuser durch geeignete gesetzgeberische und finanzpolitische Maßnahmen einzusetzen. Denn ohne diese wird auch ein Verbundkonzept kaum die erforderlichen Erfolge bringen können.
17.09.2012_Pressemitteilung.pdf
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