Mehr Versorgungssicherheit für Notfallpatienten des Rettungsdienstes in Hessen

Gesundheit

 

Bei der Versorgung von erkrankten oder verletzten Patienten ist es im Rettungsdienst von entscheidender Bedeutung, dass diese rasch in ein geeignetes Krankenhaus gebracht werden, in dem sie behandelt werden können. Das neue web-basierte System IVENA („Interdisziplinärer Versorgungsnachweis“) bietet hier den Rettungsleitstellen der hessischen Landkreise einen wertvollen Informationsvorsprung. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Leitstellen können sich mit IVENA stets in Echtzeit über die aktuellen Behandlungs- und Versorgungsmöglichkeiten in den Krankenhäusern informieren“, lobt der Präsident des Hessischen Landkreistages, Landrat Erich Pipa (Main-Kinzig-Kreis), „dies ist ein echter Vorteil für die zu versorgenden Menschen. Die Leitstelle kann so den raschen Transport des Patienten in ein geeignetes Krankenhaus sicherstellen.“

IVENA wurde im Jahr 2010 erstmals von der Stadt Frankfurt am Main in Betrieb genommen. Seit dieser Zeit haben sich immer mehr Landkreise und kreisfreie Städte dem System angeschlossen. Inzwischen sind alle hessischen Kreise einer Rahmenvereinbarung zum Betrieb von IVENA beigetreten.  

In sämtlichen kreiseigenen Rettungsleitstellen wird das System nun im Laufe der nächsten Monate im Echtbetrieb eingesetzt. Insgesamt ermöglicht IVENA eine überregionale Zusammenarbeit und bietet eine schnelle Kommunikation zwischen den Leitstellen für den Rettungsdienst, den Krankenhäusern, den Gesundheitsbehörden und anderen medizinischen Diensten.

„Die hessischen Landkreise als Träger des Rettungsdienstes kommen mit der Einführung dieses modernen und wertvollen Systems ihrer Verantwortung für die Versorgung von erkrankten oder verletzten Menschen in innovativer Form nach“, betont Präsident Pipa abschließend. So ist es nicht verwunderlich, dass bereits erste Rettungsleitstellen außerhalb von Hessen großes Interesse an einer Einführung von IVENA besitzen.

15.03.2016_Pressemitteilung.pdf

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