Der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist ein attraktiver Standort für Unternehmen. Die zentrale Lage im Herzen Deutschlands wird durch eine gute Verkehrsanbindung zum Rhein-Main-Gebiet zusätzlich aufgewertet.
Durch die Nähe zu den Hochschulen in Mittel- und Nordhessens stehen hochqualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung. Entsprechend verfügen viele Unternehmen über ein hohes Technologieniveau und halten Patente.
Die Lebensqualität in der Region ist hoch. Die Universitätsstadt Marburg liegt in der Mitte des Landkreises und ist von überall gut zu erreichen. Mehrere Kliniken, darunter die beiden Unikliniken in Marburg und Gießen (jetzt zur Rhön-Klinikum AG gehörend), gewährleisten eine medizinische Versorgung auf hohem Niveau. Es gibt ein breites Angebot an Schulen, Kindergärten sowie Sport- und Kultureinrichtungen. Burgen, Schlösser, Seen, Berge und Täler bilden eine abwechslungsreiche Erholungslandschaft
Geographie
Das Kreisgebiet ist in seiner größten West-Ost-Ausdehnung etwa 60 Kilometer breit, in Nord-Süd-Richtung etwa 36 Kilometer.
Höchster Berg ist mit 674 m die Sackpfeife im äußersten (Nord-)Westen bei Biedenkopf. Niedrigster Punkt mit etwa 168 m ist die Lahnaue zwischen Fronhausen und Sichertshausen im Süden des Kreises an der Grenze zum Landkreis Gießen.
Die Fläche des Landkreises lässt sich folgendermaßen aufgliedern: 12,6 % oder 17.996 ha sind Siedlungs- und Verkehrsflächen, 55.489 ha oder 44,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Die Waldfläche beträgt 51.582 ha oder 40,8 %, 1.189 ha oder 0,9 % sind mit Wasser bedeckt.
Wirtschaft
Die wirtschaftlichen Schwerpunkte des Landkreises liegen in Marburg, wo besonders der Dienstleistungsbereich durch die Philipps-Universität und die Nachfolgefirmen des einstigen Pharmaunternehmens Behringwerke vertreten ist, in Stadtallendorf, wo neben der Eisengießerei Winter mit Ferrero der größte Arbeitgeber des Kreises beheimatet ist sowie im westlichen Teil des Kreises in den Gemeinden Biedenkopf, Breidenbach und Dautphetal, die zusammen als gewerblicher Schwerpunkt ausgewiesen sind. Dort und in Gladenbach-Erdhausen lassen sich einige traditionsreiche und weltbekannte Modell- und Formenbaufabriken finden. Die Gemeinden Bad Endbach, Gladenbach und Lohra betreiben zusammen einen interkommunalen Gewerbepark.
Verkehr
Aus Nordosten führt nach dem Ausbauende der A 49 bei Neuenthal die B 3 in das Kreisgebiet, die ab Marburg in Richtung Süden meist zweispurig ausgebaut über den Gießener Ring (A 485) Anschluss an die A 45 (Köln, Dortmund oder Frankfurt am Main) und A 5 Richtung Frankfurt bietet.
Die wichtigste Eisenbahnverbindung des Landkreises ist die Strecke der Main-Weser-Bahn mit IC-Halt allein in Marburg. Regionalexpress-Züge auf der Strecke Frankfurt – Kassel halten in Marburg, Kirchhain, Stadtallendorf und Neustadt. Eingleisige Nebenstrecken verbinden z. B. Marburg mit Frankenberg über die Obere Lahntalbahn.
Der Nahverkehr wird vom Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) in Kooperation mit dem Regionalen Nahverkehrsverband (RNV) Marburg-Biedenkopf organisiert.
Landkreis Marburg-Biedenkopf
Im Lichtenholz 60
35043 Marburg
Telefon: 06421/405 0
Telefax: 06421/405 1500
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