Position zur Initiative des Landes zur Freistellung der Eltern von den Kindergartengebühren

 

Jüngst verkündete die hessische Landesregierung, dass künftig alle drei Kindergartenjahre beitragsfrei gestellt werden sollen und nicht länger nur das dritte Jahr. Allerdings ist geplant, lediglich in Höhe der Hälfte des zur Finanzierung benötigten Betrages auch zusätzliche originäre Landesmittel bereitzustellen. Unter dem Strich würde die Beitragsfreistellung somit zu 50 Prozent durch „kommunales Geld“ erfolgen.

Das Präsidium des HLT hat sich nun zu dieser Landesinitiative positioniert und begrüßt unter der Bedingung, dass keinerlei Gegenfinanzierung durch eine Entnahme dem KFA erfolgt, die Entlastung der Eltern von Kindergartengebühren. Es wird das Anliegen des HLT sein, eine vollständige Finanzierung der geplanten Beitragsfreistellung aus originären Landesmitteln zu erreichen. Kritisch gesehen wird weiterhin, dass weite Teile der Kinderbetreuung (Krippe, Hort, Tagespflege) für die Eltern auch in Zukunft beitragsbelastet bleiben werden.

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Hessenkasse: Entschuldungsprogramm baut weitgehend auf kommunales Geld

 

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